Samstag, Januar 15, 2011

1 Tag in Hanoi - Teil 1

Xin chào -  Guten Tag
in den nächsten Posts möchte ich Euch nun über meine Reise durch Vietnam erzählen.


Am Samstag, 20.11.2010 bin ich in Hanoi gelandet.


 Es war Nacht und wir waren stockmüde und doch auch wahnsinnig aufgeregt und neugierig auf die nächsten 3 Wochen.
Wir wurden von unserem Reiseführer am Flughafen begrüßt und ins Hotel Galaxy gebracht.
Nach einem kleinen Absacker und Kennenlerndrink in der Hotelbar hab ich meine müden Knochen ins Bett gebracht.


Am nächsten Morgen wurden wir nach dem Frühstück von Herrn Thinh abgeholt.
Er war unser Begleiter für die ersten Tage.

Erste Station war das Ho-Chi-Minh Mausoleum
Das Mausoleum wurde in den 70er Jahren aus Marmor für den großen Revolutionär erbaut.
Ohne Fotoapparat und durch die Sicherheitskontrolle steht man in 2-er Reihen an, bevor man ehrfürchtig an dem Mann im Glassarkophag vorbeizieht.

 1000 Jahre  Thang Long  -  Hanoi
 König Ly Thai To erkor 1010 eine alte Zitadelle zu seinem Herrschersitz und gab ihr den Namen Thang Long (= aufsteigender Drache)
Viele Bedrohungen, wie Hochwasser und Taifune, chinesische Herrschaft, französische Besatzer und amerikanische Bomben konnten den Drachen nicht unterkriegen.


Seit 1831 trägt die Stadt nun den Namen Ha Noi, was bedeutet "Stadt zwischen den Flüssen"
Dieser einfache Name spiegelt die, zeitweilig, geringe Bedeutung der Stadt wieder.

1883 begann mit Ankunft der Franzosen ein neues Kapitel;
die Stadt wurde eine Metropole mit europäischem Flair.

Seit Ho-Chi-Minh am 2.September 1945 die Unabhängigkeit verkündete ist Ha Noi Hauptstadt Vietnams.


Präsidentenpalast

nicht zu besichtigen, doch schön anzusehen - der Präsidentenpalast
Er liegt im Botanischen Garten, nah am Mausoleum und am Wohnhaus von Ho-Chi-Minh

Ho-Chi-Minh -Wohnhaus


Ho-Chi-Minh hat den Palast nie bewohnt. Er wohnte schlicht und einfach in einem Stelzenhaus.
Der Bau liegt an einem Teich, umrahmt von Mangobäumen und Sumpfzypressen.

Ihr seht schon richtig, wir waren da nicht allein, ganze Menschenmassen, nicht nur Touristen, auch sehr viele Vietnamsen, zogen durch den Garten zu diesem Haus, die Treppen hoch, an seinem Arbeits- und Schlafraum vorbei und wieder hinaus.

Es ist für uns nahezu unvorstellbar, wie Ho-Chi-Minh auch Jahrzente nach seinem Tod noch verehrt wird.
Onkel Ho, wie er im Volksmund genannt wird, ist allgegenwärtig, in öffentlichen Gebäuden hängen seine Bilder und Statuen stehen in sämtlichen Städten.
Generell spielen Religion und Ahnenverehrung eine große Rolle im Leben der Vietnamesen.

 Chua Mot Cot - Einsäulenpagode

Einer Legende nach erschien dem kinderlosen Kaiser Ly Thai To eines Nachts die Göttin Quan Am, sie hielt einen kleinen Jungen im Arm. Schon kurz danach stellte sich männlicher Nachwuchs im Kaiserhaus ein.
Aus Dankbarkeit errichtete der Kaiser einen Gedenkschrein auf einer Säule.


Noch heute wird diese Göttin als Kinderbringerin verehrt und der Andrang war sehr groß, wie Ihr auch an den vielen Räucherstäbchen unschwer erkennen könnt.

Ethnologisches Museum
Ein absolutes Highlight - wer an Vietnam und seiner Bevölkerung interessiert ist, muss hier unbedingt her.
Hierzu zeig ich keine Bilder, im Museum sollte man nicht fotografieren und das was auf der Aussenanlage zu sehen war, zeig ich Euch später.


Dass war noch nicht alles aus Hanoi  -  morgen gehts weiter mit Teil 2   :-))
Leider war ich nur einen Tag in Hanoi und wir mussten dass eine und andere im Eiltempo erkunden, dennoch hat es mir diese Stadt angetan

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Abend 
Herzlichst
Maria

Kommentare:

  1. Liebe Maria!

    Wieder ein sehr sehr interessanter Beitrag, danke fürs Teilhaben lassen!
    Habt ihr eine Rundreise mit dem Führer gemacht?

    Liebste Grüße aus Wien,
    Svet

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  2. Oh liebe Maria..
    das erinnert mich sehr an Thailand...wie gern würd ich mal wieder so ne Fernreise machen... aber mit 3 Kindern unmöglich..
    Danke für deinen tollen Beitrag..
    gggggggggglg Susi

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  3. Danke, Danke, Danke... daß Du uns an Deiner Reise teilhaben läßt!
    GGGGLG, Deine Melissa

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  4. Hallo liebe Maria :o)))
    Wenn man an Vietnam denkt, dann fällt einem zuerst der unsinnige Krieg ein, der hier vor einiger Zeit war und dabei gibt es dort so viel Tolles zu entdecken. Vielen herzlichen Dank, daß du uns dieses Land mit deinen Urlaubsbildern und Eindrücken näher bringst :o)))
    Sonnige Grüße
    Lisa

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  5. Hallo Maria, nun bei dem trüben Wetter hier ist eine Weltreise genau das Richtige!! Vielen Dank für deinen so interessanten und ausführlichen Reisebericht, freue mich auf den nächsten!!
    ganz liebe Grüße
    MArlies

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  6. Liebe Maria! Danke für die Infos!! Falls wir uns doch für Vietnam entscheiden, werde ich mich auf jeden Fall an dich wenden ;-)
    Ganz liebe Grüße, Svet

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Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Anregungen