Sonntag, Februar 27, 2011

von Pho bis Hot Pot

nein, dass ist nix unanständiges - grins
Pho - ist eigentlich das Nationalessen in Vietnam.
Man findet darin Reis- oder Weizennudeln, hauchdünne Scheiben von Rindfleisch, Huhn oder Garnelen. Darüber gibt man die kochende Fleischbrühe, die normalerweise stundenlang gekocht wird.

gewürzt wird das ganze mit Pfeffer und Chili, verschiedenen frischen Kräutern, Fisch- oder Sojasoße.
Die Suppe wird Morgens zum Frühstück genauso gegessen, wie Mittags oder Abends.
Unser Reiseführer hat uns diese Suppenküche empfohlen.
22 Langnasen in einer vietnamesischen Suppenküche.
Der Chef des Hauses bereitet alles zu, die Reisnudeln werden portionsweise in heißem Wasser erhitzt, in Suppenschalen gegeben, Fleisch darauf und mit Brühe übergossen - wirklich lecker.




Die angebotenen Alternativen, wie gekochtes oder gebratenes Fleisch oder Geflügel, gekochte Eier und Reis empfiehlt uns unser Guide als nur bedingt für den europäischen Magen geeignet.
Im hinteren Bereich, weg von der Straße ist die "Küche". Mit einfachsten Messer, Hackbeil, Töpfen und Gaskocher wird gearbeitet.
Als verwöhnter Hausfrau mit allen erdenklichen Hilfsmitteln in der eigenen Küche bekommt man erstmal große Augen.
Danach noch ein kurzer Rundgang auf dem Markt neben der Suppenküche und frisches Obst kaufen.

Wir fahren weiter durch wunderbare Landschaften



kommen wir in Da Lat an.  
Da Lat
Es ist schon dunkel, doch der Zauber der Stadt ist spürbar.
Da Lat, die "Stadt des ewigen Frühlings"
Wir steigen in einem wunderschönen, traumhaften Hotel ab.

Dieses Zimmer war nur für mich allein - ein Traum, wo ich doch lila und fliederfarben liebe.
Leider bleiben wir nur eine Nacht, doch in der fühl ich mich, wie eine Prinzessin  - grins, grins...


Wir haben Hunger und wollen Hot Pot essen gehen.
 
Hot Pot, auch Feuertopf genannt, ist eine Art Fondue für eine Person. 

In einem Blechtopf mit Brühe liegt Wasserspinat, Gemüse, rohes Fleisch, Fisch und Garnelen.
Am Tisch wird ein Feuer unter dem Hot Pot gemacht und die Suppe ist fertig, wenn sie brodelt und kocht. Gegessen wird's dann mit Reisnudeln aus einer Suppenschale mit Stäbchen.

So gestärkt erforschen wir den Nachtmarkt.
Es riecht lecker nach Gegrilltem, nicht immer können wir definieren, was da auf dem Grill liegt,
auf jedem Fall viel Geflügel, bzw. Teile davon.

Natürlich gibt es wieder Obst und Gemüse, doch auch Schuhe, Taschen, Gürtel und Kleidung
Überall wird gehandelt und gefeilscht - lebhaftes Treiben am Markt halt.

Am nächsten Morgen besuchen wir den Blumenpark.
 
In  Da Lat werden viele Orchideen für den Export gezüchtet. Beim Kauf meiner nächsten Orchidee werde ich mal darauf achten, wo sie herkommt.

Diesen blühenden Baum fand ich wunderschön. Ich hab jedoch keine Ahnung wie der heißt.
Für mich bleibt es solange der Pfeifenputzerblütenbaum.

Die liebe Ursula, mei liabs Gscheithaferl, selber hat sie sich Klugscheißer genannt, weiß wie man den Baum nennt. Es ist ein Zylinderputzer (Callistemon)
Danke und eines deiner unzähligen Busserl zruck.

Sind die beiden nicht zauberhaft?

Bao Dai Palast

Der letzte Kaiser Vietnams lebte in den 1940-Jahren mit seiner Familie hier.
Der Palast erinnert in seinem Baustil an Art-deco-Architektur.

Als erstes ziehen wir uns Schuhüberzieher an und folgen dann unserem Guide durch die kaiserlichen Räume.
Er erzählt uns vom letzten Kaiser, der Mitte der 1950 Jahre nach Frankreich ins Exil ging.

Im Erdgeschoss der Villa waren die Empfangshalle, Wohnräume und Büro des Kaisers.
Die Schlafräume sind im Obergeschoss, die Zimmer sind sehr geräumig und mit eigenem Bad.
Wer den Prunk europäischer Schlösser sucht, geht fehl.
Man muss sich vielmehr überlegen, was Komfort und Luxus vor 70 Jahre bedeuteten?

Thien-Vien-Truc-Lam-Pagode




Die buddhistische Anlage liegt in einem wunderschön mit Blumen, Bäumen und Sträuchern angelegten Park und strahlt eine unendliche Ruhe aus.



Dieses mal hab ich bewusst auch viele Blumenbilder ausgesucht.
Vielleicht kann ich damit ein wenig den Frühling anlocken.

Ich bin sicher, dass ich nicht allein bin, mit meiner Sehnsucht nach Sonne und Wärme.
Mir dauert der Winter schon lang genug und ich wünsch mir endlich das Frühlingserwachen.

Nächstes mal erholen wir uns am Strand von Phan Thiet, bevor wir mit dem Zug nach Saigon fahren.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag-Nachmittag.
Herzlichste Grüße
Maria

Kommentare:

  1. Liebe Maria ,
    daß sind wieder traumhafte Bilder die Du uns von Deiner Traumreise zeigst ! Vorstellen kann ich es mir auch sehr gut das manchen Essen für uns nur bedingt in Frage kommt ... anderes Land andere Sitten . Die Bildercollage finde ich auch sehr interessant !!!
    Wie war es im Bayerischen Wald ... hoffe doch gaaaaaanz toll !!!
    Liebe Grüße Diana

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  2. ..äh, Suppe zum Frühstück wäre jetzt nicht so mein Ding,
    aber ein fliederfarbenes Hotelzimmer ganz sicher :O)
    Superschöne Bilder sind das, Maria!!!
    Sei soo lieb gegrüßt
    Gabi

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  3. ...danke fürs Frühling locken, deine wunderschönen Bilder, liebe Maria, entschädigen auf jeden Fall für den Blick nach draußen heute.
    Über den Markt und durch den Blumenpark würde ich auch sehr gern schlendern, danke, dass du mich durch die Fotos mitgenommen hast.
    Liebe Grüße von Birgitt

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  4. Grias di Maria,

    mei san des wieder tolle Buidln!!! Den Hot Pot kenn i aus China.... mei war des lecker!!! Die Orchideen san ja a Traum... ach ja und der Baum da liegst mit deim Namen gar net so verkehrt;-)) Des is a Zylinderputzer (Callistemon)... den kenn i aus Neuseeland... mei i bin so a Klugscheißer... des is ja furchtbar;-))
    Danke für die virtuelle Reise, Busserl Ursula

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  5. Als ob ich mit dabei gewesen wäre...
    Soooo tolle Bilder und tolle Beschreibungen!
    Ich danke Dir soooo sehr dafür!!!
    GGGLG, Deine Melissa

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  6. Jaaaa... Gscheithaferl... mei o mei des is mir net eigfalln... drum hab i mi ganz preißisch Klugscheißer gnennt... aber Gscheithaferl is ja vui scheener;-))
    Du sagst des, Reisen bildet;-))
    GGGGGLG dei Gscheithaferl Ursula

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  7. Griaß di liabe Maria,
    jetzt hob i grod herzlich lacha miassn... *Gscheithaferl*....ja, des is oana vo de liebenswürdigen bayerischen Ausdrück, de unsern Dialekt einfach so schee macha.
    D´Ursula hod vollkommen Recht...Gscheithaferl is wirklich vui scheena wia Klugscheißer :o)))

    I bin jedesmoi total begeistert vo deine wunderbaren Buidl. Irgendwia hob i des Gfühl, daß i de Gewürze und Aromen riacha kon, wenn e deine Fotos o´schau.
    Außerdem fasziniert mi des oiwei, wia in andere Länder g´arbat werd. De Suppenküch hättens bei uns scho lang zuagsperrt ;o)))
    GGLG und a scheene neie Woch
    Lisa

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  8. griaß di,liebe Maria,

    jaaaaa,Erding UND Sternzeichen Fische, da haben wir uns ja finden MÜSSEN !!!!

    Fotos machen ja viele ohne Ende,wenn sie auf Reisen sind,aber Deine Reisefotos haben etwas spezielles, einfach auch mal hinter die Kulissen, des gfallt mia a so guad !!!!

    ggggggggglg Claudia

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  9. Oh wow Maria, ichnsitze nun schon eine ganze Weile hier und lasse mich durch deine wunderbaren Bilder in eine andere Welt entführen! Hhmm also so einen Reiseführer lass ich mir auch gefallen der an die Mägen der Langnasen denkt :))!!
    Ach und der Blumenpark wäre genau das Richtige für mich gewesen, zu dem Baum ja die liebe Ursel hat absolute Recht es ist der Callistemon, den wir hier nur als sommerblühenden Strauch kennen. Dort wächst er wie viele andere Sorten strauch,bzw baumartig.
    Lieben DAnk auch für deinen Kommentar bei mir, ja das ist immer so eine SAche und eigentlich war es ja ein Hilfsangebot und auch abgemacht das Geld langsam in kleineren Beträgen zurück zu zahlen. Nun muss ich einfach mal sehen wie es weitergeht!
    Dir noch eine schöne Woche und liebe Grüße
    Marlies

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Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Anregungen