Donnerstag, März 03, 2011

Badetage in Phan Thiet

Ein paar Tage am Badestrand sind angesagt, Seele baumeln lassen und die gesammelten Eindrücke der ersten beiden Urlaubswochen setzen lassen.


Die Fahrt dorthin war abenteuerlich, über schmale und teilweise unbefestigte Straßen, durch kleine Dörfer.
Freundliche lachende Menschen haben wir getroffen.
Ihr Lachen ist so ehrlich und geht unglaublich tief ins Herz.
...und seht mal genauer hin, erkennt Ihr die Nähmaschine?
Ich habe ganz viele davon gesehen und mich würd interessieren, wie die den Weg nach Vietnam gefunden haben.

Plötzlich standen wir inmitten einer Viehherde, die vor sich hin trotted.
Vor uns, neben uns und irgendwann auch hinter uns eine Rinderherde und einige Ziegen.


Phan Thiet
Als wir ankamen, war es zwar dunkel, doch von meinem Bungalow aus hörte ich das Meer rauschen,
es musste also sehr nah sein.
Am nächsten Morgen hab ich dann gesehen, dass ich durch die Palmen direkten Blick aufs Meer hatte.

Am Abend unserer Ankunft hab ich die leckersten Springrolls gegessen, an die ich mich je erinnern konnte.
Der Tintenfisch war ebenfalls traumhaft, so unglaublich zart.
Ich hätte so gerne ein Glas kühlen Weißwein dazu getrunken...
Wein ist zwar zu bekommen, doch im Verhältnis zu allem anderen wirklich sündhaft teuer, also hab ich es gelassen und mir ein Bier gegönnt.

Am Abend des ersten Badetags kam ziemlicher Wind auf, plötzlich war der Himmel von Kitesegeln.


Wir haben die Tage sehr genossen und mal auf Kultur und Geschichte verzichtet, viel gelesen und das Meer genossen.

An unserem letzten Badetag wurden wir Mittags an den Bahnhof gebracht, um mit dem Zug nach Saigon zu fahren.
Der Bahnsteig war mit einem Gitter verschlossen, eine halbe Stunde vor Abfahrt wurde das Tor geöffnet und die Leute strömten auf den Bahnsteig.
Die Fahrkartenkontrolle erfolgte beim Einsteigen. Unser Koffer haben wir so gut es ging untergebracht.
Für die Mofas gab es einen extra Wagon, der von zwei Bahnangestellten in Hängematten liegend bewacht wurde.

Im Bummelzugtempo gings los. Ok, einen ICE haben wir auch nicht erwartet.

Wir sind an Häusern vorbeigefahren, die vielleicht einen Meter von den Gleisen entfernt waren, an Plantagen mit Drachenbaumfrüchten.
Die Klimaanlage hat uns gut runtergekühlt, es war ganz schön zapfig, was war ich froh um meine Sweatjacke und mein Halstuch.
Zwischendurch hat sich Klaus darum gekümmert, dass wir Mädels nicht ganz erfrieren, doch ohne Klimaanlage war es gleich wieder richtig warm, also nach einiger Zeit wieder Klimaanlage an.

Wir sind auf jeden Fall gut gekühlt und frisch in Saigon angekommen.
Der neue Reiseführer stand schon am Bahngleis um unsere Reisegruppe abzuholen und ins Hotel zu bringen.

Bevor wir ins Hotel gebracht wurden, ging es zum Abendessen ins Indochine Restaurant
Wow, da hätte ich mich vorher gerne schick gemacht.
Wir saßen im Garten, an einem kleinen Teich, romantisch iluminiert und speisten wieder mal köstlich.
Von Eierflaumsuppe über Fresh Springrolls, Reis im Lotusblatt, mariniertes Schweine- und Rindfleisch, leckeren Fisch mit Gemüse und zum Finale eine Creme Caramel.
Durch das Menue wurden wir von vietnamesischer Musik begleitet, leider hab ich keine Hörprobe.

Am nächsten morgen haben wir uns Saigon, bzw. HCMC (Ho-Chi-Minh-City) zeigen lassen.
Mehr davon beim nächsten mal.

Herzliche Faschingsgrüße
Maria


Kommentare:

  1. Liebe Maria,

    gerade habe ich auch deinenletzten Post nachgelesen, ich hab im Moment leider nicht soviel Zeit...Wuinderschöne Berichte & Bilder hast du zusammengetragen, hast du Tagebuch geschrieben , oder hast du alles noch im Kopf ?
    Die Mensche sind aber auch wirklich seeeeeeeeeehr freundlich, fand ich auch ...

    Wünsche dir noche einen schönen Abend,
    lieber Gruß,
    Sanne

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  2. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Du hast so tolle Fotos gemacht und schreibst interessante Reiseberichte :) Da bekommt man Fernweh...
    Liebe Grüße
    Sandra

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  3. Mariaaaaaa,

    es ist wieder absolut spannend !!! mit dem Tagebuch ist eine gute Frage, das haben wir in vier USA auch gemacht, jeder extra,mein Mann,mein Sohn (da war er 13) und ich. das war vielleicht interessant, wie unterschiedlich wir alles erlebt haben bzw. was jeder am Abend für tagebuchwichtig hielt.
    bin gespannt, was noch kommt, *zwinker*

    gggggggglg Claudia

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  4. Bei diesem Anblick bekomme ich wieder Fernweh.... :-)

    Liebste Grüße,
    Svet

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  5. Hallo Maria,

    hast den Film nicht durchgehalten? war vielleicht auch besser so -:)
    und das Frühstück: was anderes als Springrolls,

    gggggggglg Claudia

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  6. Hallo Maria.

    Auf gewisse Speisen würde ich mich auch freuen, die Menschen sowieso. Unbefestigte Straßen machen wir nichts, solange es keinen Abgrund gibt. :o)

    Alles Liebe.
    Katharina

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Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Anregungen