Sonntag, Oktober 17, 2010

Bauernhausmuseum - Teil 2 + Auflösung von Teil 1

Krankheitsbedingt bin ich etwas in Verzug mit Teil 2 meiner kleinen Serie.

Zuerst die Auflösung meines kleinen Ratespiels

Ich habs mir einfach gemacht und meinen Schatz gebeten mir eine Zahl von eins (1) bis sechs (6) zu nennen.
Er wusste nicht um was geht und ist mit der Gewinnerin weder bekannt, verwandt noch verschwägert    ;-)


Spontan hat er VIER (4) geantwortet
Gewinnerin ist also Diana von shabbylove
Melde dich bitte, damit ich dir die versprochene Überraschung schicken kann.


Bei dem Kommentar von Ursula "Schlafzimmer der preußischen Großmutter" hab ich herzhaft gelacht, darum gibts auch da was hübsches.


Noch ein paar Infos zu dem Bauernhausmuseum.
Das Museum ist in Erding und noch bis Ende Oktober Sonntags geöffnet.
Freitags findet dort ein Bauernmarkt statt, Obst, Gemüse, Käse, Schinken, Wurst und noch vieles mehr.
Alles von regionalen Erzeugern.


Backofen Schedenberg (Gemeinde St. Wolfgang, erbaut um 1870)

Genau gegenüber vom Wohnhaus, ist das Backhaus platziert. 
Man könnt meinen, dass gestern noch gebacken wurde.

 Früher ging man nicht morgens zum Bäcker frische Semmeln holen, 
 oft wurde in zweiwöchigen Rythmus Brot gebacken.

Auch anno dazumal gabs schon Sicherheitsbestimmungen, 
das Backhaus musste in einem Mindestabstand zum Wohnhaus stehen.

Hier das benötigte "Werkzeug"
Rechts - der Ascheschieber
Mitte und links die Brotschieber


Doch zu einem echten Bauernhof gehört noch mehr.

Taubenschlag oder auch Taubenkobel
Rechts im Bild der Getreidekasten.
Darin wurde das Saatgut aufbewahrt.

Ganz wichtig - Der Bauerngarten

Egal ob Gemüse, Salat, Zwiebeln, Kraut alles wurde nach Möglichkeit
von der Bäurin selbst gezogen, angepflanzt, gehegt und gepflegt bis es erntereif war.
Dann wurde eingekocht und eingeweckt, 
was ich als Hobby mach, war damals unerlässlich um übers Jahr zu kommen.

Wie immer geht bei mir ohne Blumen nix - darum ein kleiner Eindruck
was letzte Woche noch geblüht hat.



Dieses Mal zum Abschluß noch Herbstlaub vor blauem Himmel

Teil 3 folgt in Kürze




Ich wünsche allen eine wunderschöne und stressfreie Woche

Maria



Kommentare:

  1. Uiuiuiuiuiuiuiui.... ich liiiiiiiiiiiebe Überraschungen;-))
    Herzlichen Glückwunsch auch an Diana!

    Schöne Fotos hast du uns wieder mitgebracht!!!
    GGGGLG Ursula

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  2. Liebe Maria ,
    ja ich glaubs nicht !!!
    Eine Überraschung ... wenn ich keine Ohren hätte könnte ich rundum grinsen :-)))
    Sehr schöne Bilder hast Du wieder gemacht . Ganz toll finde ich den Taubenkobel !
    Liebe Grüße und herzlichen Dank
    Diana

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  3. Hallo Maria, ja früher war es wirklich harte Arbeit und ich bin froh das wir für viele Dinge Maschinen und Helferlein in jeglicher Form haben! Stell Dir mal vor, niemand hätte mehr Zeit zum Bloggen grins!!! Wie schön das auch bei Dir ohne Blumen nichts geht, auch bei mir ist es so :-)
    wünsche Dir einen schönen Wochenstart
    MArlies

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  4. Hallo Maria,
    vielen Dank für deinen lieben Kommentar.
    Da komm ich doch gleich mal bei dir vorbei...
    wir sind gar nicht sooo weit voneinander entfernt.
    Das Erdinger Bauernhausmuseum kenn ich nur vom vorbeifahren, sollte ich doch mal reingehen.

    liebe Grüße von andi

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  5. Oh, ich mag solche Museumshöfe :-) Sehr zum Leidwesen meines Mannes strande ich immer ewig in den Gärten ;-))) Wenn ich ein grüneres Händchen hätte dann würde ich am liebsten so einen Garten anlegen. Aber nun ja... vermutlich sind wir in der ersten Zeit froh wenn überhaupt Gras wachsen wird *hihi*
    Liebe Grüße,
    Alexandra

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  6. Ich mag solche Museen ja sehr. Diese alten Dinge sind durch so viele Hände gegangen und haben so viel Seele, obwohl es doch nur "einfache" Arbeitsgeräte waren.
    Das Gerät auf dem Bild vom letzten Post ist eine Klopfhaspel. Damit wurden die Fäden zum Weben gewickelt und abgemessen. Nach einer bestimmten Anzahl Drehungen (die mit Hilfe der Zahnräder gezählt werden)gibt es ein klopfendes bzw. knackendes Geräusch. Da diese leichte Tätigkeit oft von den Alten erledigt wurde gibt's den "Alten Knacker" und wenn selbiger mit der Oma tratschte konnte es ganz schnell passieren, dass er das Knacken überhörte und dann hatte er sich "verhaspelt".
    Liebe Grüße
    Malou

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  7. Liebe Maria,
    das Museum ist in Erding, hier kann ich ja immer mal wieder was erfahren bei dir :o)
    Solche Backhäuschen stehen in meiner Heimat in jedem Dorf, und dort wird immer noch darin gebacken.
    tolle Bilder hast du eingestellt. Sei allerliebst gegrüßt
    von
    Gabi

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  8. jaaa!
    da hast du recht.

    gute nacht
    andi

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  9. Liebe Maria,

    ich wünsche Dir viel Freude (und einen dicken Geldbeutel ;-)) morgen. Ich kenne ja leider nur die Bilder vom Wollmeiseladen, aber ich glaube, ich käme da nie wieder raus (frei nach dem Motto "was nehm ich denn mit? Den Strang? Und den auch... und den und... äh, stop, nicht alles einpacken, sondern auswählen... nur welche... den da? Oder doch zwei davon?") *hihi* Ich bin auf Deine Beute gespannt ;-)))))
    Liebe Grüße,
    Alexandra :-)

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Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Anregungen