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Montag, Oktober 22, 2012

Glentleiten 2. Teil

Nachdem ich so liebe Kommentare auf meinen Post über Glentleiten bekommen hab, 
dachte ich mir, dass Ihr vielleicht ein wenig mehr sehen wollt,
und ein paar Bilder hab ich ja noch.

Darum gibts noch eine Fortsetzung zur Glentleiten.
 

Er war so nett und hat solang still gehalten, bis ich das Foto gemacht hab.

Wegen Kirchweih war gestern Direkterzeugermarkt.
Unter anderem gab es frisch gebackenes Brot, Käse, geräucherten Fisch, Honig, Marmeladen, Wolle, Gemüse, Kräuter, Filz und und und.

 Wer schon mal Haus gebaut hat, weiß ja dass es unzählig viele Möglichkeiten gibt, sein Grundstück einzuzäunen. 
Aber an diese Varianten denkt wohl kaum noch einer.

 Is des ned schee?

und nausgschaut

Sonnenplatz aufm Balkon

Kein Bauernhäusl ohne Bank und Brennholz vorm Haus.

Wui wer fensterln geh?
Aber Vorsicht, dass keiner steckenbleibt, die sind nämlich ned so groß

...und des Buidl mag ich einfach

Ich wünsch einen guten Wochenstart und weitere sonnige Herbsttage
Maria

Sonntag, Oktober 21, 2012

Glentleiten

Wie, ganz Deutschland im Sonnenschein?
Nicht bei uns, gestern und heut gabs den ganzen Tag Nebel.
Darum sind wir heut vor dem Nebel geflohen und in die Berge gefahren.
Glentleiten war unser Ziel.

Wenns auch nicht gleich sonnig war...

und der Nebel noch in den Bäumen und


in den Spinnweben hängt

hats nicht lang gedauert, bis wir zum Brotzeit machen ein Sonnenplatzerl gefunden haben.
 
 Innerhalb einer halben Stund, war der Nebel fast weggezaubert


Sonnige Kirchweihsonntagsgrüße
Maria

Montag, Oktober 25, 2010

Bauernhausmuseum - Teil 3 - Finale

Mit Teil 3 zum Bauernhausmuseum beende ich meine kleine Serie.
Ich schaffe es nicht alles zu zeigen, was zu sehen ist, will ich auch gar nicht.
Vielleicht wird der und die eine oder andere neugierig und kommt einfach mal selbst vorbei.

Wie schon mal geschrieben, ist es in Erding und immer Sonntags geöffnet.
Ab 1. November bis Frühjahr 2011 ist dann geschlossen.

Aber jetzt noch ein paar Bilder.

Gartenhaus Isen (Gemeinde Isen, erbaut 1914)

So ein Gartenhaus oder auch "Salettl" genannt, hat sich die "bessere" Gesellschaft auf dem Land gern als Gartenlaube bauen lassen.





Besonders schön sind die kleinen Details, wie die verzierten Fensterbeschläge und der Türdrücker.

So ein Gartenhäusl hätt ich gern...
Im Sommer mit eleganter Kaffeetafel und im Winter schön weihnachtlich dekoriert und beleuchtet.
Träumen darf ich...


Schmiede Dorfen (Stadt Dorfen, erbaut 1833)
Die Schmiede war einen Huf- und Nagelschmiede und wurde bis 1969 genutzt.

Da gibts ganz viele verschiedene Hammer, alle fein säuberlich aufgereiht.

sowie allerlei anderes Werkzeug und dicke Handschuhe



Allerlei Handgeräte  -  ich kenn nur Schaufel und Spaten, da hängt jedoch noch viel mehr, was man heut kaum noch kennt oder gar nicht mehr nutzt.


Jetzt wird's sportlich

Kegelbahn Langengeisling (Stadt Erding, erbaut um 1886)


Die Kegelbahn hat zu einer Wirtschaft in Langengeisling gehört.
Ich bin mir nicht sicher, meine aber, dass die Kegelbahn sogar noch gekegelt werden kann.
Was sicher sehr lustig und unterhaltsam ist.



Kapelle Mooslern (Gemeinde Berglern, erbaut um 1850)

Aussen ist die Kapelle aus Holz, Innen sieht sie nach einer Felsengrotte aus.

 
Ganz besonders schön find ich auch noch das Bienenhaus.
Es wird leider nicht besonders erwähnt oder beschrieben, ein Fachmann könnte sicher mehr dazu sagen.
 
 
 


 
und natürlich ist auch noch ganz viel an bäuerlichen Gerätschaften ausgestellt,
Karren, Eggen und Pflug
 
 
 


 
 
 
 
Sogar ein kleines Wegkreuz mit dem obligatorischen Buchs gibts zu entdecken.
 
 
Ein kleines Bacherl läuft durch und ein kleiner Weiher mit Schuppen und Steg ist angelegt.
 




 A Bruckerl übers Bacherl


Ich hoffe, es hat Euch ein wenig gefallen.
Wenn es genauer interessiert, hier gibts noch mehr Infos.
 
 
Ich wünsch euch allen eine ganz schöne Woche  
 
Maria

Sonntag, Oktober 17, 2010

Bauernhausmuseum - Teil 2 + Auflösung von Teil 1

Krankheitsbedingt bin ich etwas in Verzug mit Teil 2 meiner kleinen Serie.

Zuerst die Auflösung meines kleinen Ratespiels

Ich habs mir einfach gemacht und meinen Schatz gebeten mir eine Zahl von eins (1) bis sechs (6) zu nennen.
Er wusste nicht um was geht und ist mit der Gewinnerin weder bekannt, verwandt noch verschwägert    ;-)


Spontan hat er VIER (4) geantwortet
Gewinnerin ist also Diana von shabbylove
Melde dich bitte, damit ich dir die versprochene Überraschung schicken kann.


Bei dem Kommentar von Ursula "Schlafzimmer der preußischen Großmutter" hab ich herzhaft gelacht, darum gibts auch da was hübsches.


Noch ein paar Infos zu dem Bauernhausmuseum.
Das Museum ist in Erding und noch bis Ende Oktober Sonntags geöffnet.
Freitags findet dort ein Bauernmarkt statt, Obst, Gemüse, Käse, Schinken, Wurst und noch vieles mehr.
Alles von regionalen Erzeugern.


Backofen Schedenberg (Gemeinde St. Wolfgang, erbaut um 1870)

Genau gegenüber vom Wohnhaus, ist das Backhaus platziert. 
Man könnt meinen, dass gestern noch gebacken wurde.

 Früher ging man nicht morgens zum Bäcker frische Semmeln holen, 
 oft wurde in zweiwöchigen Rythmus Brot gebacken.

Auch anno dazumal gabs schon Sicherheitsbestimmungen, 
das Backhaus musste in einem Mindestabstand zum Wohnhaus stehen.

Hier das benötigte "Werkzeug"
Rechts - der Ascheschieber
Mitte und links die Brotschieber


Doch zu einem echten Bauernhof gehört noch mehr.

Taubenschlag oder auch Taubenkobel
Rechts im Bild der Getreidekasten.
Darin wurde das Saatgut aufbewahrt.

Ganz wichtig - Der Bauerngarten

Egal ob Gemüse, Salat, Zwiebeln, Kraut alles wurde nach Möglichkeit
von der Bäurin selbst gezogen, angepflanzt, gehegt und gepflegt bis es erntereif war.
Dann wurde eingekocht und eingeweckt, 
was ich als Hobby mach, war damals unerlässlich um übers Jahr zu kommen.

Wie immer geht bei mir ohne Blumen nix - darum ein kleiner Eindruck
was letzte Woche noch geblüht hat.



Dieses Mal zum Abschluß noch Herbstlaub vor blauem Himmel

Teil 3 folgt in Kürze




Ich wünsche allen eine wunderschöne und stressfreie Woche

Maria



Dienstag, Oktober 12, 2010

Bauernhausmuseum - Teil 1 - mitraten und gewinnen - Ergänzung

Ratespiel - lest und schaut Euch durch den Post.
Am Ende findet Ihr, was zu erraten ist.

Sonntag Nachmittag, blauer Himmel und Sonnenschein
Ich will raus, aber wohin?
Keine Zeit verschwenden mit langer Anfahrt.
Mal überlegen was liegt in der Nähe?

Klar doch, das Bauernhausmuseum!!
Ich kenn es eigentlich nur Freitags mit dem Bauernmarkt, alles weitere hab ich noch nie erkundet.
Kamera einpacken und los gehts.

Ich war ganz überrascht, was es alles zu entdecken gab, darum nicht nur ein Post über das Bauernhausmuseum, sondern eine kleine Serie.

In Teil 1 stelle ich vor


Wohnstallhaus Rindbach 

(Gemeinde St. Wolfgang, erbaut um 1790)

Ein erster Eindruck von Außen



Links die Stalltür     -      Rechts die Haustür
Stallung und Wohnräume sind auch direkt mit einander verbunden.

Den Blumenschmuck möchte ich Euch nicht vorenthalten
und natürlich in Farbe, Blumen in sepia sind nur halb so schön


Lasst uns nun ins Haus gehen.
Hier ist vieles so angeordnet, dass man meint, die Hausherren kommen gleich wieder.
Die Betten sind gemacht, die Wäsche liegt geordnet im Schrank, in der Küche könnte man sofort zu arbeiten beginnen.


Ein Blick in die Stube...

Ich habe keine Ahnung, was das genau ist und wozu es benutzt wurde.


Einblick ins Schlafzimmer, vielleicht dass des Großvaters,
es war gleich mit der Stube verbunden.
Auf dem Nachttisch liegt die Brille und eine Uhr,
auf dem Bett die Wärmflasche


Die Bettstatt der Bauersleute.
Wie es üblich war mit den entsprechenden Heiligenbildern

Die Kleider waren überschaubar, Arbeitsgwand, Sonntagsgwand und das Nachtgewand.
Ein Ankleidezimmer oder begehbarer Kleiderschrank war nicht notwendig.


Der Glaube war allgegenwärtig und sichtbar.
Gleich ob als Kreuz, Weihwasserkessel, Heiligenbilder oder Madonnenfiguren

Die Bilder noch unbearbeitet




Die Stallungen haben so schöne Gewölbe, 
so würde ich gerne wohnen,
ok - auf Futtertrog und Wassertränke könnte ich verzichten.




Das Pferdegeschirr liegt bereit, als warte es nur auf den Einsatz

Stalllatern...
direkt neben der Tür, in einer kleinen Nische

Da schaut Ihr vom Stall, durch den "Wirtschaftsraum" in den Hausgang oder auch Fletz genannt.

Schaut aus dem Fenster, dann seht Ihr wovon Teil 2 handeln wird

Da oben links, das kleine, weiße Gebäude.
Ratet mal was das ist.
Unter den richtigen Antworten verlose ich eine kleine Überraschung.
Für die witzigste Antwort hab ich auch was Hübsches.
(Ihr versteht, dass hier mein Humor entscheidet :-))

Zeit habt Ihr bis Freitag, 15.10.2010 um 24Uhr.



Egal ob Blogger oder anonymer Leser

Mitmachen kann jeder, der einen Kommentar hinterlässt
oder mir die vermeintlich richtige Antwort per Email schickt.
Email an maedelssachen@gmx.de

Ich versteh schon, dass keiner einen Tip hinterlassen will.

Wenn Ihr verlinkt freut mich das natürlich,
verwendet könnt Ihr gerne das Bild der antiken Wäschemangel

Ich freu mich auf Eure Antworten.

Eine schöne Woche mit vielen Sonnenstunden 
Maria